Mission Herzensweg! Entdecke dein Potential und gehe deinen ganz eigenen Weg.
13. Oktober 2017

Lass los und finde die Freiheit in dir!

Ein Thema, das mich zurzeit beschäftigt, ist das Thema „loslassen“ .Warum? Weil es mir manchmal so fucking schwer fällt. Weil ich, wie viele andere, das Bedürfnis habe zu kontrollieren. Mir gefällt der Gedanke, dass ich es in der Hand habe, was passiert.

Mir gefällt der Gedanke, der Macher zu sein, alles unter Kontrolle zu haben und die Dinge zu steuern. Doch wie sieht es wirklich aus? Und wäre es nicht einfacher, einfach mal die Hände vom Lenker zu nehmen und dem Leben zu vertrauen?
Der Hintergrund warum es mir, wie vielen anderen, so schwer fällt loszulassen, ist die Illusion von Kontrolle und das nicht fühlen wollen von Ohnmacht. Das Paradoxe an der ganzen Sache ist, je mehr man versucht an der Kontrolle und dem Gedanken, man müsse etwas tun, festhält, desto starrer und verkrampfter wird man. Das ist für Veränderungen und die eigene Kraft extrem hinderlich.

Auch im Gefühl der Ohnmacht ist das Loslassen der einzige Weg zurück in deine Kraft und in den Fluss des Lebens zu kommen. Lass die Vorstellung los, du könntest immer etwas tun. Manchmal sind wir Situation, Gefühlen und äußeren Umständen ausgeliefert, die vor allem deshalb schlimm erscheinen, weil wir an einem Ideal und der Vorstellung festhalten, wie das Leben zu sein hat.
Ich möchte dich ermutigen und dazu einladen, nichts zu tun.

Du hast ein richtig mieses Gefühl, weil dein Partner sich nach einem Streit nicht meldet? Tu nichts.
Du bist gefrustet, weil du ein kreatives Projekt starten möchtest, dir aber nichts einfällt und du Blockaden hast? Tu nichts.
Du gibst alles, um dein eigenes Business voranzubringen und es geht einfach nichts voran? Tu nichts.
Das heißt nicht, dass es nicht wichtig ist, Schritte zu gehen und mal richtig Power zu geben. Aber manchmal steht man sich selbst damit im Weg und wenn du blockiert bist, ist deine Energie blockiert.
Gemäß dem Gesetzt der Anziehung wird dir das Universum das geben, was du nach außen sendest.

Wenn du überzeugt davon bist, das Ganze ist ein Kampf und du musst verkrampft etwas dafür tun, sendest du diese Überzeugung aus und wirst dementsprechend Erfahrungen im Außen machen, die dir das widerspiegeln. Dann wirst du dich darin bestätigt fühlen, dass es ein Kampf ist und das Spiel beginnt von vorne.
Manchmal liegt der Sieg darin, einfach aufzugeben oder besser formuliert, loszulassen. Wenn du loslässt, und zwar wirklich loslässt, kommunizierst du dem Universum mit deiner Energie, dass du dem Leben vertraust und dass es einfach sein darf. Du entspannst deinen Körper und deinen Geist. Die Energie kann wieder fließen und das Leben spiegelt es dir wider.
Nun können die Dinge in einem entspannten Zustand zu dir kommen. Deine Außenwelt spiegelt dir immer dein Inneres wider. So wirst du dementsprechende Erfahrungen mit Menschen und Umständen machen und diese werden dir dein Vertrauen bestätigen. Du fühlst dich bestätigt und wirst entspannt bleiben. Hier funktioniert der gleiche Kreislauf wie vorher, nur diesmal sehr viel positiver.
Ich möchte nochmal wiederholen, dass ich damit nicht meine, dass du nur noch auf der faulen Haut liegst. Obwohl das sicherlich vielen auch mal sehr gut tun würde. Was gemeint ist, ist vor allem das Loslassen im Inneren. Wenn all dein Machen und Zerdenken zu nichts führt und du dich verkrampft und unglücklich fühlst, dann lass los. Das kann Wunder bewirken.
Der Trick bei der ganzen Sache ist, es zu erfahren, sich immer wieder daran zu erinnern und sich darin zu üben. Denn obwohl ich es weiß, falle ich immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück und erwische mich selbst dabei, wie ich krampfhaft an etwas festhalte. Wichtig ist, es zu bemerken. Denn nur so kannst du aussteigen und stehen bleiben. Bleib im Feuer stehen, bleib im Sturm stehen und lass ihn mit der Gewissheit über dich hinwegfegen, dass du bleiben wirst.

3 Wirksame Übungen, um loszulassen!

Ich möchte gerne drei wirksame Übungen, die dir dabei helfen können loszulassen und dich zu entspannen, mit dir teilen. So bringst du deine Energie wieder ins Fließen und du kommst in deine Kraft zurück.

1. Meditiere
Die ultimative Übung ist, wie bei so vielen Sachen, einfach und super hilfreich. Fange an zu meditieren und hör auf zu tun. Wenn du in einem solch blockierenden Zustand bist und nicht mehr weißt, was du tun sollst, weißt du bereits, was deine Aufgabe ist: nichts tun!
Setz dich hin, nimm dir in einem geschützten Raum Zeit und lass dich nicht stören.
Dies ist deine Zeit. Mach es dir bequem und schließe deine Augen. Lass alles zu, was da ist. Alle Gefühle, alle Gedanken und alle Verzweiflung. Drücke nichts weg, versuche nichts. Alles darf sein, du darfst sein. Lass es wehtun und weine, wenn du weinen willst.
Du kannst auch dafür beten, dass dir geholfen wird loszulassen.

Dann versuche bei deinen Gefühlen zu bleiben, achte auf deine Atmung und versuche diese zu vertiefen. Jetzt beobachte deine Gedanken, als wärst du eine Kamera, die von außen zuschaut. Es kommen Gedanken vorbei und ziehen weiter. Du folgst ihnen nicht. Versuche bei deinem Gefühl zu bleiben. Und mach dir keinen Kopf, falls das mit dem Beobachten nicht gleich funktioniert. Wie gesagt, es geht ums Loslassen.

Wichtig ist vor allem, dass du dir die Zeit für dich nimmst und alles annimmst, was jetzt im Moment da ist. Es ist ja sowieso schon da. Wenn du vollkommen annehmen kannst, was da ist, kann es sich transformieren und lösen. Dafür musst du nichts tun, ganz im Gegenteil. Öffne dein Herz und nimm an, was kommt. Wenn das ganz miese Laune ist, dann ist das ebenso. Versuche nicht, durch diese Meditation irgendwas zu erreichen. Das wäre ja wieder das verkrampfte System. Versuche auch nicht, zwanghaft loszulassen. Lass einfach zu. Dein Ändern Wollen ist ein Nein zum momentanen Zustand. Natürlich ist deine Motivation das Loslassen. Aber gib der ganzen Situationen mit all seinen Gefühlen und deinem ganzen Leben ein großes, dickes JA. Thats it.
Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Du kannst dir auch den Wecker stellen. Mindestens 10–15 Min. sind empfehlenswert.

2. Komm zurück in deine Kraft
Was meine ich damit? Situation, die wir versuchen krampfhaft zu kontrollieren, sind oft Situationen, die uns in das Gefühl der Ohnmacht kommen lassen. Hier wird meist nur eine Verletzung der Kindheit getriggert, die wir so gut wie alle haben. Das rührt daher, dass wir als Kinder abhängig von unseren Eltern waren und ohne diese nicht überlebt hätten. Ebenso wie Essen, brauchten wir ihre Liebe und Zuneigung. Eltern geben meistens ihr Bestes, eben das, was sie geben können und objektiv betrachtet, ist die Situation aus der solche Ohnmachtsgefühle entstehen, oft nicht schlimm. Ein Beispiel ist, dass die Eltern gerade keine Zeit haben, wenn du sie brauchst und du fühlst dich als Kind zurückgewiesen und alleingelassen. Oder du hast als Säugling Hunger und das wird nicht verstanden. In beiden Fällen bist du der Situation ausgeliefert und fühlst dich ohnmächtig.

Es ist wichtig, dir klar zu machen, dass du jetzt erwachsen und nicht mehr abhängig bist. Du kannst für dich selbst sorgen. Genauso wichtig ist es aber, zu wissen, dass dieses innere verletzte Kind noch da ist und sich deine Zellen noch sehr gut daran erinnern.
Das heißt, selbst wenn du rational verstehst, dass du dich um dich selbst sorgen kannst, bedeutet das nicht, dass du auch aus diesem Bewusstsein heraus handelst.

Wichtig ist es, dieses innere Kind nicht abzuspalten. Anerkenne es und nimm es in dem Arm. Nimm deinen uralten, nicht gefühlten Schmerz in den Arm.
Indem du deinen Schmerz und deine Ohnmacht annimmst und anerkennst, kommst du paradoxerweise wieder in deine schöpferische Kraft zurück.

3. Lass es raus
Im Endeffekt ist Loslassen immer ein Prozess in dir und dementsprechend hilft es, wie bei den vorherigen Übungen beschrieben, nach innen zu gehen.
Allerdings kann es durchaus hilfreich sein, mit jemanden darüber zu sprechen und alles herauszulassen. Alle Angst, allen Zweifel, allen Frust. Versuch das nicht in Form von Beschweren zu tun, sondern einfach das herauszulassen, was wirklich da ist. Tu das mit jemandem, dem du vertraust und der dich sein lassen kann, ohne irgendetwas am Zustand ändern zu wollen.
Eine Alternative dazu ist es, alles aufzuschreiben, um den ganzen Mindfuck aus dem Kopf zu bekommen.

Ich wünsche dir, dass du den Mut hast, loszulassen und dass der Text und die Übungen dich dabei unterstützen. Mir selbst hat es geholfen, diesen Text zu schreiben, um aus meinem „Festhalten“ herauszukommen, da ich mich praktisch selbst daran erinnere, was ich eigentlich schon weiß.

Vielen Dank fürs Lesen.
Von Herzen
Mario

 

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